Category Archives: PATENTSCOPE

Entwicklungen bei den öffentlichen Patentdatenbanken

Neues bei PATENTSCOPE

Der Zugang zur Patentdatenbank PATENTSCOPE der WIPO wurde auf das gesicherte Internet-Protokoll https umgestellt.

Mit der Funktion Machine Translation kann für die in PATENTSCOPE verfügbaren Texte eine  Maschinenübersetzung angefordert werden. Dabei kann zwischen Google Translate, Bing/Microsoft Translate and Baidu Translate ausgewählt werden. WIPO Translate (beta) steht jetzt für die Maschinenübersetzung von chinesischen Dokumenten bereit, weitere Sprachen sollen folgen.

In PATENTSCOPE wurde der Bereich Documents für PCT-Anmeldungen neu gegliedert, insbesondere gibt es eine neuen Abschnitt „Search and Examination-Related Documents“.
Quelle: WIPO

Aktuelle Entwicklungen bei den öffentlichen Patentdatenbanken

PATENTSCOPE: Patentdaten aus Deutschland und der ehemaligen DDR wurden in die Patentdatenbank PATENTSCOPE der WIPO übernommen. Dabei sind Patentanmeldungen und Patente ab 1987 sowie Gebrauchsmuster ab 1999 mit recherchierbaren Volltexten. Ältere Patente sind leider nur unvollständig mit bibliographischen Daten versehen.

DEPATISnet: Neue Funktionen in DEPATISnet erleichtern die Nutzung der PDF-Dokumente zu den Ergebnissen.

Neue Webseite des USPTO: Am 5. Februar 2015 wird die neue Webseite des US-amerikanischen Patentamts freigegeben. Eine beta-Version steht bereits zur Verfügung: http://beta.uspto.gov/

Mehr dazu im neuen WissensWert-Webinar „Neues von den öffentlichen Patentdatenbanken“

China Patent Collection Added to WIPO PATENTSCOPE

WIPO has added China’s national patent collection to the searchable PATENTSCOPE database, pushing the service past the 30 million record mark and increasing it to 34 national and regional patent collections, giving users an unrivalled geographical diversity of fully-searchable data.

With the addition of about 3 million documents from China, WIPO’s PATENTSCOPE now includes some 32.5 million records that users can search for information about new technologies, which are often disclosed for the first time as international patent applications.

PATENTSCOPE users now have access to English-language bibliographic data of Chinese patents and patent applications from 1985 through 1995 and from 1996 onwards the submissions include bibliographic data in English and Chinese, as well as descriptions and claims in Chinese.  In 2011, Chinese residents filed 415,829 patent applications, the most of any country in the world for the second year running.

In PATENTSCOPE the information may be searched by entering keywords, names of applicants, international patent classification and many other search criteria in multiple languages. It allows users to build complex search queries, with unlimited number of keywords and sophisticated operators enabling the discovery of relevant and difficult-to-find prior art. Complete documents may be printed or downloaded, free of charge, search results can be visualized through graphical analysis tools, and technology developments in specific areas can be tracked through RSS feeds.

The PATENTSCOPE’s search system is multilingual. State-of-the art language tools facilitate patent searches. More specifically, one tool uses synonyms to ensure more thorough searches. It then translates the synonyms, as well as the original query, into several languages. Another tool offers machine translation of the title and abstract of patent documents. In addition, machine translation tools available freely on the Internet have been integrated to allow users to read results and patent descriptions in a familiar language.

quelle: WIPO

PATENTSCOPE

Die WIPO-Patentdatenbank PATENTSCOPE wurde zwei Jahre lang in zwei Versionen parallel geführt: die „alte“ Datenbank der PCT-Anmeldungen und die „neue“ internationale Datenbank. Jetzt wurde die „alte“ Datenbank abgeschaltet, da die meisten Nutzer inzwischen die internationale Datenbank wählen. Zugang erfolgt über: www.wipo.int/patentscope/search

Einige Besonderheiten der internationalen Datenbank:
– Zusätzlich zu den PCT-Anmeldungen sind Patentdaten weiterer Länder
  aus Südamerika, Asien und Afrika vorhanden.
– Für einige Länder können zumindest teilweise die Volltexte der
  Patentschriften recherchiert und PDF-Dokumente heruntergeladen werden.
– Besonders interessant: Auch die EP-Schutzrechte sind mit
  Volltextrecherche zugänglich, leider ohne PDF-Dokumente.
– Rechercheergebnisse werden automatisch analysiert nach Ländern, Anmelder,
  Veröffentlichungssjahr u.a.
– Ein Log aller einzelnen Schritte der durchgeführten Recherche wird
  aufgezeichnet.
– Für einige Sprachen gibt es eine Übersetzungsmaschine.
– Für einige Sprachen gibt es CLIR (Cross-Lingual Information Retrieval).
  Mit diesem Werkzeug ist eine mehrsprachige Suche möglich.
Weitere Funktionen dieser Datenbank und Recherchetipps finden Sie zukünftig regelmäßig an dieser Stelle.

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