Text-PDF-Patentdokumente mit Patent Library
Patent Library, ein Patent-Werkzeug im Beta-Test, bietet kostenfrei Patentveröffentlichungen von Patentämtern aus aller Welt, die nach OCR-Prozessierung als Text-PDF angezeigt, heruntergeladen oder mittels Perma-Link archiviert werden können. Die Text-PDF-Dokumente werden im Original-Layout angezeigt. Mit SplitScreen können diese doppelt, also z.B. Text und Abbildungen nebeneinander angezeigt werden. Die Texte können kopiert oder mit der Suchfunktion eines PDF-Readers durchsucht werden. Anbieter von Patent Library ist die japanische Firma Patent Integration Co. Ltd. Links: http://patentsearch.jp oder www.patent-i.com
Plagiarius – der Preis für Plagiate
Der Negativpreis “Plagiarius” wurde am 10. Februar 2012 auf der Frankfurter Konsumgütermesse “Ambiente” im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz zum 36. Mal verliehen. Bereits seit 1977 vergibt die Aktion Plagiarius e.V. die gefürchtete Negativ-Auszeichnung an Hersteller und Händler besonders dreister Nachahmungen. Ziel ist es, die skrupellosen Geschäftspraktiken von Plagiatoren, die geistiges Eigentum klauen und als eigene kreative Leistung ausgeben, zu brandmarken und die Öffentlichkeit für die Problematik zu sensibilisieren. Trophäe ist der ‚schwarze Zwerg mit der goldenen Nase’ – als Symbol für die goldene Nase, die sich die Trittbrettfahrer unlauter auf Kosten innovativer Unternehmen verdienen. Mehr dazu: http://www.plagiarius.com/
Lesehilfe für US-Patente
PATSY – formatiert US-Patente und -Anmeldungen so um, dass sie sich leichter lesen lassen. Absätze werden an Satzzeichen (Punkt und Semikolon) umgebrochen. Zitierte US-Patentnummern sind wieder zu Patsy verlinkt. Zitierte Fachartikel sind zu PubMed verlinkt, auch wenn Sie dort nicht vorhanden sind. Mit Hilfe von Google Translate kann sofort eine Maschinenübersetzung angefordert werden.
Das Werkzeug steht der Öffentlichkeit zurzeit noch kostenlos für Tests zur Verfügung.
Quelle: http://ipinsiders.com
Kostenfreie PDF-Dokumente
Wissenschaftliche Artikel als kostenfreie PDF-Dokumente finden:
http://freefullpdf.com/operators.html
Patent Landscaping & Analysis
Literatur zum Thema:
1. VISUALIZE YOUR INTELLECTUAL PRUPERTY, Ronald P. Taylor and Paul Germeraad
2. Yang, et. al. Text mining and visualization tools – Impressions of emerging capabilities, World Patent Information 30 (2008) 280–293
3. Dou, Benchmarking R&D… World Patent Information 26 (2004) 297-309
4. Mogee, et.al. The many applications of patent analysis, Journal of Information Science 28(3) (2002) p. 187-205
5. Articles by Anthony Trippe
Quelle: Bob March, DuPont http://wiki.piug.org/pages/viewpage.action?pageId=25592803
“Das Original ist mehr als ein Patent”
Interessanter Artikel zur Innovations- und Patentstrategie eines großen Mittelständlers
FAZ 16. April 2012 Seite 12
IP Due Diligence
Haben Sie sich auch schon gefragt, was bei einer IP Due Diligence zu tun ist?
Eine knappe, aber hilfreiche Übersicht finden Sie in einer Ausarbeitung der Kanzlei Patentanwälte Riechelmann und Carlsohn: Eine IP Due Diligence umfaßt eine intensive Prüfung der rechtlichen Position des Unternehmens in bezug auf gewerbliche Schutzrechte. http://www.sachsen-patent.de/diligence.html
Eine ausführlichere Präsentation mit Beispielen hat die Kanzlei Isenbruck | Bösl | Hörschler LLP veröffentlicht:
http://www.gewrs.de/files/Huhn%20IP-Due%20Diligence.pdf
JP-Rechtsstand
Das EPO hat damit begonnen Rechtsstandsdaten zu Japan-Patenten in seine Datenbank aufzunehmen (siehe auch die früheren Artikel zum Thema). Für viele japanische Patentveröffentlichungen, bei denen es ab April 2011 Änderungen im Rechtsstand gab, können diese z.B. via Espacenet (INPADOC-Rechtsstand) eingesehen werden. Ab Juni wird der Bestand aktuell sein. Ab dann werden wöchentlich die neuen Daten geladen, allerdings mit einem Zeitverzug von ca. zwei Monaten im Vergleich zum Veröffentlichungszeitpunkt des japanischen Patentamts JPO. Quelle: EPO
Wie Sie JP-Rechtsstandsinformationen in INPADOC und direkt beim JPO ermitteln können, erfahren Sie in unserem Seminar PS46 Japan – Patentrecherche und Rechtsstand am 3.7.2012.
Cooperative Patent Classification
Das von EPO und USPTO betriebene Projekt eines gemeinsamen Klassifikationssystems CPC (siehe unser Dezember-Newsletter) ist weiter fortgeschritten. Eine Präsentation vom CPC-Workshop im März beschreibt ausführlich die bisherigen Ergebnisse und die kommenden Aktivitäten. Es bleibt bei dem Ziel, dass die CPC ab Januar 2013 für Kodierung und Recherche zur Verfügung steht. Ab Oktober 2012 wird für die Öffentlichkeit in Espacenet eine Demoversion bereit gestellt.
Quelle: www.cooperativepatentclassification.org